Ausstellungen / Exhibitions

  • Rolf Ramseier - Ski holiday in Switzerland
  • Markus Brandes - The holly alliance. Important autographs
  • Florian Noller - Document of the moment the first pictures from the moon had been taken
  • Daniel Schweitzer - Autograph Rock Music art works
  • Günther Kremling -Eigenhändig von General Graf Moltke entworfener und skizzierter Kriegs-Schlachtenplan: die Bourbakische Armee in die Schweiz zu werfen.
  • Alexander Mehl - BEATLES Autogrammfälschungen / autograph forgeries
  • Romanus Krick - Offizielle Fälschungen aus den Sekretariaten von Politikern

 

 

Rolf Ramseier - Skiurlaub in der Schweiz

...eine faszinierende Autogrammdokumentation.....

 

Schon seit den Anfangszeiten des Alpinen Skisports ist die Schweiz eines der beliebtesten Ferienziele für Sportbegeisterte aus aller Welt. Die mondänen Skiorte St. Moritz, Zermatt und Gstaad gehören seit jeher zu den Topspots des internationalen Jet-Set und so tummeln sich Winter für Winter Staatsoberhäupter, Adelige, internationale Schauspieler, prominente Sportler als auch viele B-Promis in den Schweizer Alpen.

 

Diese Ausstellung zeigt Autogramme von Charlie Chaplin, Grace Kelly, John Lennon ,Lady Diana und viele weitere Stars in der Schweiz.

 

 

Skiferien in de Schweiz _2_.pdf
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Markus Brandes - Das Protokoll der heilige Allianz

Der Aachener Kongreß 1815

 

Europa 1815: Napoleon hat soeben erst den europäischen Dynastien das Fürchten gelehrt, mehr noch als die französische Revolution vor ihm. In dieser Situation stellt sich für die konservierten oder restaurierten Fürstenhäuser dringlicher denn je die Frage, wie mit den neuen Ideen der Zeit umzugehen sei. Von der Aufklärung ermutigt und ihren Protagonisten (Kant, Locke, Rousseau, Montesquieu und anderen) munitioniert, bilden sich zum Ende dieser Epoche insbesondere im aufstrebenden Bürgertum etliche neue weltanschauliche und politische Ideen heraus, die durch die bereits heraufdämmernden ökonomischen, sozialen und kulturellen Umbrüche des 19. Jahrhunderts begünstigt zunehmend lauter in die Welt gesetzt werden können. In Deutschland fordern die nationalbewußten Patrioten vehement die staatliche Einheit ihres Vaterlandes; der nationale Gedanke wird häufig mit liberalen Ideen verknüpft, überhaupt sind die Übergänge zwischen liberalen, sozialen und demokratischen Ideen scheinbar fließend. Dagegen ist für die konservativen Kräfte die Erhaltung des Status quo wichtigstes Ziel: Betont wird das Gottesgnadentum der Herrscher (gegenüber dem liberalen Prinzip der Volkssouveränität) als Bestandteil der göttlichen Ordnung (und des patriarchalischen Obrigkeitsstaates) dargestellt. Ein wesentlicher Vertreter dieser romantischen Staatstheorie ist Adam Müller, der den organisch gewachsenen, christlichen Ständestaat als gottgewollt betrachtet1. Romantische, nationale, liberale, soziale und demokratische Ideen beunruhigen das mächtige Haus Habsburg und die übrigen deutschen Fürsten besonders, solange die nationale Einheit diskutiert wird. Ähnliche Fragen stellen sich in Italien, das zu großen Teilen unter dem Einfluß Österreichs steht, im mehrfach geteilten Polen, und auf dem Balkan, der immer noch vom Osmanischen Reich kontrolliert wird. Das spanische Kolonialreich ist im Begriff sich aufzulösen, das Mutterland wird von Krisen geschüttelt, England ist schon lange keine reine Monarchie mehr und Frankreich - Frankreich wird zwar von den restaurierten Bourbonen regiert, aber dennoch mißtrauisch beäugt, ist es doch scheinbar Quelle allen revolutionären Übels. Allein Rußland, längst zur europäischen Großmacht aufgestiegen, scheint eine letzte große Bastion der gottgewollten Ordnung, des Bundes von Thron und Altar zu sein. Umso dankbarer macht der österreichische Fürst Metternich die in diesem Sinne vom russischen Zaren gestiftete Heilige Allianz zum Machtinstrument konservativer Politik, doch für die eigentlichen Ideen des Zaren, die dem großen Diplomaten angesichts der politischen Lage weltfremd erscheinen müssen, hat er nur Spott übrig. Er nennt die Heilige Allianz ,,ein lauttönendes Nichts" und auch der englische Außenminister Castlereagh spricht von einem ,,Stück sublimen Mystizismus und Nonsens".
Nichtsdestotrotz treten fast alle europäischen Staaten der Heiligen Allianz nach und nach bei.

Autograph:

 

Urkunde von der Hand des Protokollführers Friedrich Gentz mit Unterschriften der Staatsmänner Viscount Castlereagh und Herzog von Wellington (Großbritanien), Fürst von Metternich (Östereich), Fürst Hardenberg und Graf von Bernstorff (Preußen) sowie Graf von Nesselrode und Graf Kapodistrias (Russland).

 

An diesem Tag trat auf das Königreich Frankreich dem Bündnis bei. Ausfertigungen solcher Staatsverträge sind im Handel von gröter Seltenheit.

Heilige Allianz - Transkription.pdf
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Florian Noller - Geflogene Apollo 8 Checkliste, welches den Moment der ersten Aufnahmen von einem "Erdaufgang" über der Mondoberfläche dokumentiert

 

Der Flug von Apollo 8 war vorneweg bis in alle Details geplant - allerdings gab es während des Fluges mehrere Möglichkeiten die Mission abzubrechen, so wie später bei Apollo 13 geschehen. Dies konnte sowohl aufgrund von technischen Defekten (wie Apollo 13), aber auch aufgrund von Kommunikationsproblemen mit der Bodenkontrolle geschehen, wonach die Astronauten unter Umständen ohne Funkkontakt alleine hätten sicher zurückkehren müssen.
Für diese Fälle gab es die "updates" Checklisten.
Es sind Notfallchecklisten für den Fall der Fälle, welche den Astronauten während des Fluges die notwendigen Maneuver gezeigt hätten, die sie im Notfall hätten ausführen müssen. Diese wurden erst aufgrund der
aktuellen Flugdaten in Echtzeit berechnet und kurz vor einer möglichen Flugabbruchsituation per Funk an die die
Apollo 8 Crew übermittelt und dort von den drei Astronauten aufgeschrieben. Vor allem während des Fluges in der Mondumlaufbahn gab es immer wieder Zeiten, in denen kein Funkkontakt mit Houston bestand. (z.B. auf der Rückseite des Mondes). Dafür wurden dann wenige Stunden vorher diese "updates" übermittelt, sollte es in einer solchen "signal loss" Phase zu einem Zwischenfall kommen.
Diese Checklist hier wurde während des Fluges von Kommandant Frank Borman aufgezeichnet - Jerry Carr war Capcom in Houston und hat die Daten übermittelt : http://history.nasa.gov/ap08fj/13day4_orbits123.htm
(weiter unten ist die Passage aus dem Funkverkehr, die sich auf die checklist bezieht)

Die Checklist wurde ungefähr zu der Zeit geschrieben (+/- 2 Stunden), als
die ersten detaillierten Bilder vom Mond und dann vom Earthrise gezeigt wurden - Heiligabend 1968 an dem sie auch die bekannte Weihnachtsansprache gehalten haben.

 

 

Title : Florian Noller - flown Apollo 8 checklist from Christmas Eve 1968 when the first earthrise pictures were transmitted

The flightpath of Apollo 8 was planned in every detail before the launch, still there were several opportunities where this mission could have been aborted like later happened with Apollo 13. This could be due to technical problems but also due to communication problems with mission control Houston. In that case the three astronauts would have been on their own to return safely to the earth.
For this case there were the "updates" checklists. These are contingency checklists for the worst case which would have shown the maneuvers to be performed to return safely to the earth - even without any communication to mission control!
These were calculated based on actual flight data and then transmitted by voice from mission control Houston to the Apollo 8 spaceship were one of the three astronauts recorded them in the "updates" book.
This checklist here was written by Frank Borman during the flight onbard- transmitted by Capcom Jerry Carr in Houston :
http://history.nasa.gov/ap08fj/13day4_orbits123.htm
(scroll down to to see the actual voice recording mentioning this checklist called PAD TEI-3 along with further explanations re. these maneuvers)

This checklist has been written around the time when the first pictures of mankind's first (famous) earthrise were broadcasted - this was on Xmas eve when also the famous "In the beginning god" speech has been delivered from the moon by the astronauts.

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Günther Kremling

 

Schlachtenplan für die Einkesselung der französischen Ostarmee unter Bourbaki (der am 26. Januar einen Selbstmordversuch unternahm); die Armee mußte am 1. Februar bei Pontarlier die Schweizer Grenze übertreten und wurde interniert.

Moltke skizziert den Schweizer Grenzverlauf und die bereits von den deutschen Truppen
(„II“, „VII“, „14.Divis.“, „Schmeling“, „Dobschütz“) besetzten Orte;

Pontarlier, Morteau und die Gegend von Champagnoles sind noch in französischer Hand.

Unten rechts eine Anmerkung gez. „v.Goldenberch“ (?), Versailles 8.II.1871:
„Eigenhändig von Graf Moltke entworfener und skizzierter Kriegs-Schlachtenplan: die Bourbakische Armee in die Schweiz zu werfen.“

 

Aus dem Werk: Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71,  S. 363 ff.
„... So standen denn nunmehr am 31. Januar (1871) die Dinge bei der Südarmee so: Diese war jederzeit bereit, mit den Spitzen ihrer Corps Pontarlier anzugreifen, aber General Manteuffel unterließ einen Angriff, weil er es für besser hielt, an diesem Tage seine Truppen zusammenzuziehen, und gleichzeitig den Franzosen das Netz vollends über den Kopf zu werfen. Eine Masche in dem Netze war bisher noch offen gewesen, und durch diese hätten die Franzosen doch noch entwischen können, es war dies die Straße über Mouthe, welche daher ebenfalls gesperrt werden mußte. Zu diesem Zweck wurde von der 5. Brigade das 2. Armeekcorps Dompieree besetzt, nördlich von Frasne, die Avantgarde, die 7. Brigade du Trossel, gelange bis nach La Riviére am Drugeonbach.
Die 13. Division des 7. Armeecorps rückte bis  Sept-Fontaines, wo sie Kantonnements bezog, die die 14. des gleichen Corps an den Drugeonbach. Nun hatte man auch die Straßen, welche von St. Gorgon und Morteau auf Pontarlier führten, in der Gewalt. Das Werdersche Corps blieb, wo es war, die Division Schmeling kam bis Nods...“
Die Bestimmungen, welche für den kommenden Tag, den 1. Februar,  ausgegeben wurden, waren nur kurz, aber inhaltsvoll:
„Die Armee rückt morgen konzentrisch gegen Pontarlier vor, um den in dortiger Gegend stehenden Feind auf die Schweizer Grenze zurückzutreiben. Hierzu formieren sich hinter ihren Avantgarden:
Das 7. Corps im Raume zwischen den Straßen von Levier und St. Gorgon nach Pontarlier; das 2. Corps entlang der Straße Frasne-Pontarlier unter Mitwirkung des Detachements Liebe bei Granges St.Marie.“